Das „Wanderzeichen“ Wartturm auf dem Binselberg, steht seit 1492 als weithin sichtbarer Hinweis auf die Grenzlinie des Bereiches der Mainzer Kurfürsten.
Die TGN‘ler genossen den Ausblick nach Bayern und den teils heftigen Sturm; wetterfeste Kleidung war angesagt auf den Wegen nach Mosbach, Radheim und zurück nach Schaafheim. Diese Wanderung durch offenes Gelände ist bei jeder Witterung zu empfehlen.
Die nächsten Termine : Wandertreff am 7. Februar, ab 19 Uhr in der „Eisenbahn“.
Monatswanderung am 26.02.12, Start um 9 Uhr am „Netto“.
Die Abteilung Fußball der TGM SV Jügesheim strukturiert den Bereich Jugendfußball neu mit dem Ziel, die bereits seit Jahren praktizierte, gute Jugendarbeit zu festigen und weiter auszubauen. Hierzu wird das vereinseigene Nachwuchsleistungszentrum ins Leben gerufen. „Der Ausbau unserer Nachwuchsarbeit ist absolut notwendig, um auch langfristig in Jügesheim attraktiven Fußball anbieten zu können und kreisweit wettbewerbsfähig zu bleiben“, sagte das Vorstandsmitglied Uwe Kuhn. Die Vorraussetzungen sind gut, schon heute verfügt TGM SV über die in Rodgau größte Jugendfußballabteilung. „Wir sind sehr froh darüber, dass wir die Stelle des Leiters des Nachwuchsleistungszentrums mit Klaus Meyer-Marbach besetzen konnten. Darüber hinaus übernimmt er die Verantwortung für den Bereich Frauenfußball. Im Rahmen der gut eineinhalb Jahre laufenden Kooperation mit der TGS, haben wir ihn als Mitglied der Abteilungsleitung Fußball und Leiter der Rodgau Fussball-Akademie sehr zu schätzen gelernt. Für uns ist dies ein weiterer wichtiger Schritt, um unsere Kooperation mit der TGS weiter zu stärken“, so Spielausschussmitglied Dr. Roland Straub.
Das Nachwuchsleistungszentrum wird personell mit qualifizierten und lizenzierten Trainern besetzt werden. Noch anstehende Lehrgänge werden durch die bereits mit der TGS in Kooperation betriebenen Rodgau Fussball-Akademie angeboten. Um auch im Verletzungsfall professionelle Betreuung zu bieten, werden Fachärzte, Physiotherapeuten, Masseure, Reha- und Koordinationstrainer zur Verfügung stehen. Darüber hinaus wird es regelmäßige, spezielle Torwarttrainings geben. Hierfür werden eigens hierfür lizenzierte Torwarttrainer eingesetzt.
„Ich freue mich auf eine spannende Herausforderung in einem tollen Team. Wir werden den Leistungsgedanken stärken, ohne hierbei auf den Breitensportgedanken zu verzichten. Bei uns sind alle Kinder und Jugendlichen herzlich willkommen, die Spaß und Freude am Fußballspielen haben. Die bestmögliche Ausbildung unserer eigenen Spieler hat oberste Priorität, die mittelfristig die Etablierung unserer Teams in höheren Spielklassen gewährleisten soll. Den Spielerinnen und Spielern bieten wir hierfür ein hochprofessionelles Umfeld. Um auch unserer Sozialverantwortung weiter gerecht zu werden, haben wir unter anderem eine Stelle geschaffen, die sich um schulische und soziale Belange unserer Kinder und Jugendlichen kümmert. Wir sind bestmöglich aufgestellt, um die vor uns liegenden Aufgaben zu meistern“, glaubt Klaus Meyer-Marbach. Weitere Informationen stehen in Kürze auf der aktualisierten Internetseite www.fussball.tgmsvjuegesheim.de zur Verfügung.
Das Jahr hat kaum begonnen und schon starten die ersten Spieler aus der Jugend des 1.TC Nieder-Roden mit voller Kraft in das Tennis-Jahr. Bei den Darmstädter Hallen-Bezirksmeisterschaften sind letzte Woche sieben Jugendliche des 1. TCN zum Kampf um die Meistertitel angetreten. Dabei erreichte Christine Kaderka bei den Juniorinnen U14 einen respektablen dritten Platz. Erst im Halbfinale musste sie sich der an eins gesetzten späteren Meisterin Nikolina Pjanic vom TC Rüsselsheim-Hassloch, die immerhin acht Leistungsklassen besser eingestuft ist, geschlagen geben. Somit belegte sie einen hervorragenden dritten Platz. In der Altersklasse U16 kam Caroline Ring bis ins Achtel- und Nadine Daniel bis ins Viertelfinale. Bei den Junioren gingen vier Jungs vom 1.TCN an den Start. Brian Hrbaty und Christopher Lotz traten beide in der Altersklasse U14 an. Pech hatte bei der Auslosung Brian Hrbaty, der gleich im ersten Match gegen den an eins gesetzten Jan-Simon Vrbsky von TEC Darmstadt traf und ausgeschieden ist. Bis ins Viertelfinale drang Christopher Lotz vor, der dort gegen den späteren Meister Joel Rup vom TC Bad König nur knapp mit 4:6/4:6 unterlag. Genauso wie Brian Hrbaty erging es Lars Schneider in der U18. Er traf gleich im ersten Match gegen den ebenfalls an eins gesetzten Henrik Noel Schneider vom TC Seeheim, der ihm – trotz Namensgleichheit, aber mit wesentlich besserer Leistungklasse – keine Chance ließ und mit 0:6/0:6 vom Platz schickte. Der vierte Teilnehmer vom 1.TCN, Marco Ferrandina, gewann zwar seine erste Begegnung in dieser Altersklasse, musste dann aber im zweiten Match wegen Ellbogenverletzung aufgeben. Ein alles in allem guter Start ins neue Jahr für die jungen Spieler des 1.TCN, der zeigt, dass sich fleißiges Training über Winter allemal lohnt.
An Fastnachtsamstag (18. Februar) geht‘s höher, weiter, schneller! – Partytime zwischen den Galaxien!
Das Motto für 2012 lautet „OUTA SPACE” und verspricht intergalaktisch zu werden. Seit dem vergangenen Montag (23. Januar) sind die Karten bei folgenden Vorverkaufsstellen erhältlich: In Weiskirchen bei Lotto-Totto Annahme Groh, Frisiersalon Anne Winter, Friseursalon Falk, Billard-Bistro Tresor (Vereinsgaststätte) und in der SVW-Geschäftsstelle (Mo/Di/Do von 9 bis 12 Uhr) – In Jügesheim bei Schreibwaren SchulArt, Shell-Tankstelle.
Kosten je 11 Euro pro Karte, bei Abnahme von zehn Karten je 10 Euro pro Karte. An der Abendkasse beträgt der Preis 14 Euro.
Der Einlass ist ab 16 Jahren.
Zum Auftakt der städtischen Ferienmaßnahmen wartet wieder die seit langen Jahren etablierte Ski- und Snowboardfreizeit auf sportliche Mädchen und Jungen von 9 bis 17 Jahren.
Sowohl Anfänger als auch erfahrene „Skihasen“ haben hier die Möglichkeit, vom 1. bis zum 13. April in einem wunderbaren Skigebiet der Zillertaler Alpen ihrem Hobby nachzugehen und dabei neue Bekanntschaften zu schließen. Angeboten werden zwölf Tage Ski- oder Snowboardfahren im schneesicheren Gelände „Hochfügen“, dazu ein Ruhetag, der für Ausflüge und andere Aktivitäten genutzt wird. Kurse in beiden Sportarten können über das erfahrene Betreuerteam vorab gebucht werden, ebenso ist die Ausrüstung vor Ort ausleihbar. Besonderes Interesse ziehen immer wieder die Highlights wie das Tiefschneefahren, Freestyle und der abschließende Ski- und Boardercontest auf sich.
Die Gruppe verbringt die Abende im bestens eingerichteten Jugendgästehaus „Harter Hof“, das schon seit vielen Jahren als Quartier dient. Im unveränderten Teilnahmebeitrag von 490 Euro sind der Transport im modernen Reisebus, die Übernachtung mit Vollverpflegung und der Skipass enthalten. Geschwisterkinder zahlen nur zwei Drittel der Teilnahmegebühr.
Anmelden kann man sich unter www.rodgau.de oder mit dem Anmeldeformular, das im Bürgerbüro im Rathaus in Jügesheim, in den Jugendeinrichtungen und bei den Sozialarbeitern der weiterführenden Schulen erhältlich ist.
Da zurzeit die Kreismeisterschaften des Schützenkreises Offenbach laufen, haben auch die Schützen des SKV Hainhausen wieder etwas zu berichten:
Den 3. Platz belegte Tom Schuster mit 334 Ringen in der Juniorenklasse A. Die Mannschaft der Juniorenklasse B gewann den 2. Platz (861 Ringe) mit Tobias Müller, Patrick Frank und Sebastian Mauer. Roland Herzing holte den 4. Platz bei der Altersklasse mit 358 Ringen. Bei der Damenklasse kam Luisa Basone auf den 5. Platz mit 329 Ringen. Den 3. Platz errang Yvonne Bolluck in der Damenaltersklasse.
Die Mannschaft der Schützenklasse errang den 3. Platz mit einem soliden Ergebnis von 1.038 Ringen mit Sven Ommen, Florian Zankl und Wolfgang Göritz.
Bei den Seniorinnen belegte Katharina Sloboda den 1. Platz.
Auch bei der Disziplin Luftpistole-Auflage holte Katharina Sloboda den 1. Platz mit 272 Ringen (300 sind möglich).
Am Freitag, 27. Januar, startet um 19.30 Uhr ein neuer Yoga-Kurs im Übungsraum in der Hainburgstaße (Elfer). Die Kursgebühren für zehn Übungsstunden betragen 15 Euro für Mitglieder der Sportgemeinschaft, Nichtmitglieder zahlen 40 Euro.
Ebenso beginnen wieder Aquafitkurse im Hallenbad Dieburg. Kursbeginn ist am heutigen Mittwoch, 25. Januar, um 10.30 Uhr bzw. am Sonntag, 29. Januar, um 9.15 Uhr. Die Kosten für zehn Übungsstunden belaufen sich hier auf 45 Euro für Mitglieder und 70 Euro für Nichtmitglieder. Der Eintrittspreis für das Hallenbad ist bereits im Preis enthalten.
Alle anderen Übungsstunden finden wie gewohnt statt. Nähere Informationen zu dem Angebot der SGN-Gymnastik erhalten Sie bei der Abteilungsleiterin Bettina Berger, Telefon, 76808, oder per E-Mail an BBerger1@gmx.de
Aus terminlichen Gründen muss der Probenbeginn des Orchesters leider verschoben werden. Der neue Termin ist der 7. Februar im Vereinslokal beim ,,Ammie“ in der Vordergasse in Jügesheim. Dirigent Hans Iser bittet um vollzähliges und pünktliches Erscheinen um 20 Uhr.
Film und Diskussion am 27. Januar um 17 Uhr im Rathaus
Zum Nachdenken, Erinnern und anschließender Diskussion lädt munaVeRo zusammen mit der Stadt Rodgau ein und zeigt zur Einstimmung auf das Thema als Premiere zwei Videofilme, die im Rahmen des ebenfalls gemeinsam mit der Stadt Rodgau, Fachbereich Kinder, Jugend und Familie, durchgeführten Jugendprojekts: „RangeZoomt und draufgeLinst“ entstanden sind.
Ein Film beschäftigt sich mit lokaler Erinnerungsarbeit und Vergangenheitsbewältigung in Rodgau. Er begleitet die Stolpersteinverlegung in Dudenhofen am 1. September 2011.
Deren Bedeutung für die Aufarbeitung der Geschichte, bei der damals auch Dudenhöfer als Mittäter schuldig geworden sind und als ein Hilfsmittel gegen das Vergessen wird in verschiedenen Beiträgen und Interviews deutlich und auch erschreckend klar, was bis dahin friedlich zusammen lebende Menschen einander antun können, wenn sie sich inmitten einer politisch fehlgeleiteten Mehrheit bestätigt sehen.
Der zweite Beitrag entstand, als wir im November 2011 einer Schülergruppe der Heinrich-Böll-Schule den Besuch eines Zeitzeugengesprächs mit der Holocaust-Überlebenden Trude Simonsohn ermöglichten und sie mit der Kamera von der Vorbereitung im Unterricht bis zum Gespräch nach Frankfurt begleitet haben. Das Videoteam hat auch die Erzählung von Frau Simonsohn und die nachfolgende Diskussion aufgezeichnet und die Schüler nach ihren Eindrücken und Empfindungen befragt.
Freiwillig hatten sie die Gelegenheit genutzt, sich von einer der wenigen noch lebenden Zeitzeuginnen ihr Schicksal in der Verfolgung durch die Nationalsozialisten schildern zu lassen und sich in der Diskussion gemeinsam mit Schülern einer Frankfurter (Georg-Büchner) Schule gefragt, was man aus der Vergangenheit für die Gegenwart und eigenes Handeln lernen kann. Beeindruckend und bewegend vermittelt der Film einen sehr persönlichen Einblick in das Leben und Leiden, aber auch die Stärke und Zuversicht der 90-jährigen Trude Simonsohn, die den Schülern als Zeitzeugin Rede und Antwort stand. Im Anschluss an die Filme möchten wir mit den Teilnehmern diskutieren, was getan werden kann und muss, um die Erinnerung zu bewahren und ähnlich schlimme Entwicklungen schon im Keim zu ersticken, ehe sie zur Gefahr für friedliches Zusammenleben in der Gegenwart und eine gemeinsame Zukunft werden.
Werner Kremeier soll sich ehrenamtlich um Kultur und Sport kümmern
Zum 31. Januar wird die Erste Stadträtin in den vorzeitigen Ruhestand versetzt. Damit erhält die Kooperation die Möglichkeit, eines ihrer Wahlversprechen einzulösen. Die Stadt Rodgau soll zukünftig nur noch vom Bürgermeister und einem hauptamtlichen Stadtrat geführt werden.
Deswegen wird die Kooperation Michael Schüßler zum Ersten Stadtrat wählen. Damit fällt die Position des zweiten hauptamtlichen Stadtrats weg. Dies bedeutet eine Ersparnis von 147.000 Euro pro Jahr für die Stadt.
Michael Schüßler hat in den letzten Jahren bewiesen, dass er mit großen Sachverstand, klaren Zielen und hohem persönlichen Einsatz für die Stadt Rodgau wirkt. Die Partner der Rodgauer 4er-Kooperation sind davon überzeugt, mit ihm eine gute Wahl zu treffen.
Durch das Ausscheiden der Ersten Stadträtin verändern sich auch die Strukturen innerhalb der Verwaltung. Viele von Frau Rippers Aufgabenbereichen wurden bisher nur kommissarisch vom Bürgermeister und Stadtrat Schüßler mitbetreut. Sie werden jetzt zwischen den beiden hauptamtlichen Magistratsmitgliedern aufgeteilt. Eine Sonderrolle soll im Zuge der Neuordnung der „Agentur für Sport, Kultur und Ehrenamt“ zufallen. Nach einer Vereinbarung der Kooperation wird der Bürgermeister gebeten, Werner Kremeier (Bündnis 90/die Grünen) ehrenamtlich dieses Dezernat anzuvertrauen. Kremeier bringt in diesem Themenfeld großes Fachwissen und jahrelange Erfahrung mit.
Eine solche ehrenamtliche Dezernatsleitung ist inzwischen in vielen Städten etabliert. Für die Stadt Rodgau handelt es sich dagegen um Neuland. Deswegen gibt es auch in der Entschädigungssatzung für Magistrat und Stadtverordnetenversammlung noch keine Regelung für Magis- tratsmitglieder, die verantwortlich ein Dezernat mit einer ganzen Reihe von Mitarbeitern leiten müssen. Darum bringt die Kooperation in der nächsten Sitzung der Stadtverordnetenversammlung einen Antrag zur Ergänzung der Entschädigungssatzung ein. Magistratsmitglieder mit der Verantwortung für ein Dezernat sollen monatlich 625 Euro Aufwandsentschädigung erhalten.
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